„Die Bezahlart spielt
beim Einkaufserlebnis
eine wesentliche Rolle.“

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Karsten Knorr
Händler für Maritime Mode & Lifestyle
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Das kleine Schwarze, ein Trenchcoat, Segeltuchschuhe – manche Kleidungsstücke kommen nie aus der Mode. Zu solchen Klassikern gehören auch Teile im maritimen Stil. Dem hat sich auch der Berliner Onlineshop Hanseheld.de verschrieben. Geschäftsführer Karsten Knorr erlaubt uns einen Blick hinter die Planken.

Name:
Karsten Knorr

Beruf:
Händler für Maritime Mode & Lifestyle

Shop:
www.hanseheld.de

Kunde seit:
2013

Neben Mode und Geschenkartikeln bieten Sie neuerdings auch Feinkost an. Worin sehen Sie noch Wachstumspotenzial und wie wollen Sie Ihre Ziele auch ohne enormen Werbedruck erreichen?

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„Wir haben zwei große Wachstumsbereiche. Der eine ist unsere Eigenmarke im Bereich Mode. Wir entwickeln gerade eine Kollektion mit maritimen Klassikern, wie Fischerhemd, Elbsegler, Streifenshirts etc. unter unserem eigenen Label. Das gibt uns auch Sicherheit, dass wir auf den großen Marktplätzen nicht ständig unter Wettbewerbsdruck mit großer Konkurrenz stehen und bei Preisen unterboten werden. Als Hersteller wollen wir unser eigenes Portfolio aufbauen. Unsere ersten Erfahrungen auf diesem Gebiet sind sehr positiv. Der zweite Wachstumsbereich sind die regionalen Geschenkartikel mit dem Schwerpunkt Feinkost. Wir haben nun seit über sieben Jahren Erfahrung im Verkauf von regionalen Produkten für den norddeutschen Raum und wollen das Konzept in Zukunft über unsere Marke Lokalgut auch auf andere Regionen übertragen.“

Streifenshirts und Troyer bekomme ich auch bei Zalando, Otto und Amazon. Was unterscheidet Ihr Angebot von dem der großen Online-Händler?

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„Maritime Klassiker werden zwar von großen Händlern immer wieder aufgenommen. Wir aber haben die Originale, d.h. Kenner, die solche Produkte suchen, wissen, dass das klassische Streifenshirt ursprünglich aus der Bretagne stammt und eine gewisse Geschichte hat. Zwar bekommt man die auch bei Amazon oder Zalando, aber eher innerhalb saisonaler Kollektionen. Wir aber liefern die Klassiker das ganze Jahr über. Da wir ein thematischer Nischenshop sind – im Offline-Bereich am ehesten mit einem Concept-Store vergleichbar – können wir alle, die maritim affin und segelbegeistert sind, mit einer viel größeren Tiefe des Sortiments bedienen als dies einer großer Händler mit einem breiteren Sortiment kann. Wir bieten über 3000 Artikel aus den Bereichen Mode & Geschenkartikel rund um das Thema Küste und Meer und daneben auch originelle maritime Geschenkideen.“

Mode ist das umsatzstärkste und am heißesten umkämpfte Segment Online-Handel. Wie behauptet man darin sich als Nischenanbieter?

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„Wir behaupten uns hauptsächlich durch die spezielle Produktpalette. Zudem sind wir inhouse, was Technik und Online-Marketing betrifft, sehr gut aufgestellt, was auch unbedingt nötig ist, um in gewissen Segmenten auf Augenhöhe  auch mit    größeren Konkurentenagieren zu können. Das Einkaufserlebnis kann man eigentlich immer verbessern. Wir sind mit Hanseheld nun seit etwas einem Jahr online und wollen konkret noch an unserer Usability arbeiten und in Zukunft auch mehr mit Grafikelementen, Fotos und Videos arbeiten. Die Bezahlart spielt bei einem rundum zufriedenstellenden Einkaufserlebnis natürlich auch eine wesentliche Rolle.“

Der Rechnungskauf ist nach wie vor die beliebteste Bezahlart bei deutschen Onlineshoppern. Händlern dagegen ist sie ein Dorn im Auge, selbst wenn sie das Debitorenmanagement an externe Dienstleister auslagern können – warum?

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„Sie befürchten, dass Rechnungskäufe höhere Retourenquoten nach sich ziehen. Das ist bei uns nicht so: Rechnungskäufer retournieren nicht mehr als Nutzer anderer Zahlarten. Zudem läuft die Abwicklung des Rechnungskaufs reibungslos über Paymorrow, das bei uns an die Warenwirtschaft angebunden ist. Wenn wir die Retouren bearbeiten, müssen wir bei anderen Bezahlarten teilweise sehr kompliziert zurückerstatten. Mit Paymorrow dagegen haben wir am wenigsten Arbeit.“

Bei Online-Händlern ist der Rechnungskauf umstritten. Jeder vierte kleinere bzw. mittlere Händler hatte schon mal mit Zahlungsausfällen zu kämpfen. Welche Erfahrungen haben Sie damit gemacht?

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„Wir haben über unseren anderen Shop, Mare2, in den ersten Jahren selber auf offene Rechnung versendet und hatten damit viel Ärger. Die Bearbeitung offener Rechnungen, bei denen der Anwalt eingeschaltet werden muss, ist sehr aufwändig und arbeitsintensiv. Diese Abläufe an einen externen Dienstleister auszulagern, ist zwar etwas teurer, zahlt sich aber aus. Denn der Aufwand, den wir für solche Prozesse betreiben müssten, steht in keinem Verhältnis zur Investition in eine externe Lösung. Wir müssen kein eigenes Debitorenmanagement betreiben, das übernimmt Paymorrow für uns. Die Zahlungssicherheit ist damit gewährleistet, so dass wir nun bedenkenlos Rechnungskauf anbieten können und so die Kundenzufriedenheit erhöhen, was wiederum weniger Kaufabbrüche, höhere Warenkörbe und mehr Umsatz bedeutet.“

Händler-Beratung

0800 / 729 6664

beratung@paymorrow.com